Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2018 und es ist seit meinem letzten Zwischenstand wieder viel Zeit vergangen. Daher wird es mal wieder Zeit euch von der Entwicklung von WordBoot zu berichten.

Es war eigentlich geplant, das ich Anfang Oktober 2017 die finale Version meines WordPress / Bootstrap Themes „WordBoot“ auf Github Veröffentliche und damit auch hier auf dem Blog bekannt gebe. Aus Beruflichen und Privaten Gründen haben sich die Finalen Arbeiten aber ziemlich lange hingezogen, obwohl ich immer wieder an dem Theme gearbeitet habe.

Gleichzeitig habe ich zu dieser Zeit aber auch das Theme Aktiver in vereinzelten Projekten mit Kollegen genutzt und bin dabei immer wieder auf diverse Fehler und Mängel gestoßen. Es ergaben sich bereits nach kurzer Zeit mehrere Gravierende Logik Fehler in dem Theme Konzept, so dass ich vor wenigen Tagen beschlossen habe, WordBoot nochmals von Grund auf neu zu Bauen.


Wie man in den zwei vorigen Zwischenständen nachlesen kann, habe ich mir von Beginn an das Ziel gesetzt gehabt, Bootstrap in WordPress zu integrieren ohne dabei z.B. eine Doppelte CSS-Selektor Vergabe zu nutzen. Darüber hinaus war WordBoot von Anfang an für mich nur ein Theme, mit dessen Hilfe ich tolle WordPress Designs auf Basis des Bootstrap Frameworks und der Child-Theme Funktion von WordPress, realisieren kann.

Aber gerade am letzteren Punt scheitert WordBoot derzeit mehr als das es nützlich ist. Wie weiter oben erwähnt hatte ich begonnen, WordBoot auf kleineren Projekten einzusetzen und mit Hilfe von Child-Themes das Design zu erstellen. Oftmals musste ich hier aber doch manuell in „Parent-Theme“ eingreifen und/oder Korrekturen vornehmen, da ich sonst nicht die gewünschten Design Ergebnisse hinbekommen hätte.

Ein für mich nicht gerade zufriedenstellender Zustand, dem ich Abhilfen schaffen muss. So habe ich in den letzten 3-4 Wochen damit verbracht „WordBoot“ zu analysieren, Schwachstellen hervorzuheben und mir Gedanken gemacht diese Umstände zu beseitigen. Für mich blieb die einzig logische Konsequenz, das Theme Radikal umzubauen oder Aber, es vollständig neu zu erstellen.

Entschieden habe ich mich für das neu erstellen des gesamten Themes. Ein Großer Schritt nach hinten, der aber der meiner Meinung nach der einzige Weg ist, ein vernünftigen Theme auf Basis von Bootstrap zu erstellen.

Mit dem neu erstellen des Themes wird sich auch der Umfang mit dem ich den Theme Veröffentlichen will, radikal ändern. WordBoot wird nicht wie ursprünglich geplant mit zahlreichen „Customizer-Funktionen“ daher kommen sondern mit einem minimalen Setup zum Anpassen.

Denn gerade an den von mir geplanten Customizer Funktionen hat es oftmals zu umständlichen umbauten bei Child-Themes geführt, die ich in der Neuüberarbeitung natürlich verhindern möchte.
WordBoot wird aber als „Parent-Theme“ nach wie vor ein wichtiges Werkzeug sein, das seinen Funktionsumfang aber diesmal fast ausschließlich auf das Anpassen von WordPress Funktionen auf das Bootstrap Framework beinhalten wird.

Neben diesen Anpassungen, die in WordBoot nach wie vor über „Hooks“ gelöst werden sollen, wird es nur Standard Funktionen erhalten wie „Custom Theme Logo Upload, Background Image und Widget-Areas“. Alle weiteren Customizer Funktionen die es bisher gab, werden im Parent-Theme Weg gelassen.

Customizer-Funktionen wie das Anpassen der Navbar Farben, Color-Schemas, Link-Farben etc. wird es nicht mehr im WordBoot geben. Diese Art der Customizer-Funktionen sollten Zukünftig über die Child-Themes direkt geregelt werden, so dass diese immer auf das entsprechende Design abgestimmt sind.

WordBoot wird also was den Customizer betrifft, sehr schlank. Dafür werde ich dem Theme mehr eigene Hooks zur Verfügung stellen um sich über Child-Themes an diversen Stellen in die Templates einhängen zu können, ohne dass man das ganze Template in den Child-Theme kopieren muss. Dies hatte ich bisher völlig vernachlässigt, was sich bei der Verwendung mit Child-Themes im Nachhinein als ziemlicher Fehler bemerkbar gemacht hat. Durch die Nutzung von Hooks an verschiedenen Stellen im Theme, verspreche ich mir aber auch eine größere Flexibilität bei der Erstellung von Bootstrap Themes mit WordPress.